Epistemologie

Der einzig gültige epistemologische Ansatz ist, DIE MENSCHEN IRREN und jede neue Erkenntniß ein neuer Irrtum – auch wenn sie vorübergehend «bessere Effekte»  hat als die alte...
Das Fundament der Post-Moderne ist ein
Hohlraum der wird Paradigmenwandel genannt immer wieder ein neuer Mythos als die absolut endgültige Wahrheit: Das ist nicht neu siehe: Wenn ich schon Bezug nehme auf «modern» [was in den USA inzwischen längst ein Schimpfwort ist] dann will ich nur schell auch noch vorwegnehmen was Paulus in seinem zweiten Brief an Timotheus schrieb, so als sei die Email gestern abgegangen:
DER ZWEITE BRIEF DES PAULUS AN TIMOTHEUS / 3. Kapitel 2 Denn die Menschen werden viel von sich halten, geldgierig sein, prahlerisch, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, gottlos,... , 7 die immer auf neue Lehren aus sind und nie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen können. ... 9 Aber sie werden damit nicht weit kommen; denn ihre Torheit wird jedermann offenbar werden, wie es auch bei jenen geschah.


Modalität (v. lat. Modus), im allgemeinen die Art und Weise, wie etwas
existiert oder
geschieht oder
gedacht wird,
ohne daß dadurch an dem Was der Sache etwas sich ändert. In der philosophischen Terminologie Kant's diejenige Bestimmung des Urteils, wodurch das Verhältnis des letzteren zu dem urteilenden Subjekt bezeichnet wird. Dieses Verhältnis kann dreifacher Art sein, je nach dem ein Urteil
als bloß möglich,
oder als wirklich gültig,
oder als notwendig gedacht wird;
also für den Urteilenden
entweder problematisch,
oder assertorisch
oder apodiktisch ist. 
Das problematische Urteil ist immer nur der Ausdruck einer durch den Mangel zureichender Gründe bedingten Ungewißheit;
das assertorische spricht einen in der unmittelbaren Anschauung gegebenen,
das apodiktische einen durch logische Operationen erschlossenen Thatbestand aus.
Das Ergebnis eines fehlerfreien Schlußverfahrens besitzt daher immer apodiktische Gültigkeit; sofern die zu Grunde liegenden Prämissen richtig sind, kann es nur so und nicht anders lauten.  Im engeren Sinn spricht man jedoch von apodiktischer Gewißheit besonders dann, wenn ein Urteil nicht bloß relativ, sondern (wie in der Mathematik) wegen des axiomatischen Charakters seiner Prämissen absolut notwendig ist.
Das ist die Begründung des «Wissenschaftsverständnisses» wie es sich auf der Linie von Platon, über Marx zu den modernen «wissenschaftlich begründeten» politischen Heilslehren entwickelt hat. Weil etwas absolut notwendig ist, kann man es auch ohne jegliche moralische Bedenken in die Tat umsetzen. Wie es der Marquis de Laplace so schön ausgedrückt hat: „Wissenschaftliche Notwendigkeit macht die Hypothese «Gott» überflüssig.”   Es ist nur allzuleicht sich ein paar «offensichtliche Grundannahmen» zu erfinden und dann die Werbetrommel rühren, so daß sie mit der Zeit allen «offensichtlich» werden, wie das unrühmliche und so schauerlich bewahrheitete: «Die Juden sind unser Unglück!»
Je problematischer der Kranz der Grundannahmen, die «sich von selbst verstehen» desto apodiktischer das Urteil.  Man rennt offene Türen ein, wenn man heute feststellt, daß eine auf Farbe der Haut, Haare und Pupillen gegründete politische Wissenschaft Pseudologie ist. Aber sobald man den operationalen Wert von «Wissenschaften» in Frage stellt, die sich als staatstragende Elemente in Herrschaftssystemen und ihren Bürokratien etabliert haben und dort die Unschuld des Handelns bestimmen, dann stößt man auf Widerstand, der nicht selten emotionell ist. Die Attacken von links gegen das sogenannte «neoliberale Modell» mit dem die Globalisierung vorangetrieben und blindwütig gemeinwirtschaftliche Versorgungsunternehmen «privatisiert» werden, sind durchaus berechtigt; nur leider gibt es keine ernst zu nehmenden «wissenschaftlichen Entwürfe» die Effizienz dieser Versorgungsunternehmen ständig zu steigern und zudem noch die Gefahr der Korruption, des Nepotismus, «des Filz» zu bannen.