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Der größte Blödsinn ist immer das, was als unumwerflich wahr gilt: Bei denen, die sich nicht mehr mit Göttern oder Götzen abfinden können sind das dann immer irgendwelche Theorien mit großen politischen Forderungen: Heute ist Klimakatastrophe ein solcher Blödsinn: Wenn sich die Erde erwärmt, dann gibt es nichts was Menschen heute tun könnten, um das zu verhindern [25,700,000 hits for global warming]

 

1. Aus der Wissenschaft der Kalenderkunde, die ihre Anfänge schon im mittleren Paläolithikum hatte ist die Astrologie geboren worden. Diese Meinung wird wohl von einer Mehrheit geteilt werden.Ich hatte immer meine Vorbehalte dagegen, den Altvorderen allzu viel Mystizismus zu unterstellen… und zum Beispiel die Kalenderkunde der Jäger und Sammler in der Zeit vor 20-40,000 Jahren, auf gar keinen  Fall als Beschwörungen zu betrachten: das war so pragmatisch wie heute ein Fahrplan für die U-Bahn nicht mehr und nicht weniger…

2. Aus der «Wissenschaft» der Evolutionstheorie ist die Eugenetik, die Rassenhygiene und die «nüchtern messende» rassisch orientierte Anthropologie entstanden… Auch hier werde ich wohl – zur Zeit – keine große Gegenmeinung finden

Die Tatsache daß es irgendwann eine Schöpfung gab und das Leben erschaffen hat ist unumwerflich.


3. Karl Popper hat mit einwandfreier rationaler Analyse nachgewiesen, daß die «Psychoanalyse» nicht den Anspruch auf «Wissenschaftlichkeit» erheben kann: Seit ich gelesen habe, daß Henry Miller in New York als Psychoanalytiker praktizierte weiß ich, daß Freud eine Pseudologie entworfen hat…[ich habe Henry Miller mit grosser Begeisterung  - und also völlig irrational -  gelesen:  Der hat mir aus der Seele gesprochen und keinesfalls wissenschaftliche Wahrheiten vermittelt]

4. Ein besonders Stück pseudologischer Fundamentalerkenntnis hat uns der zweitgrößte Psychoanalytiker aller Zeiten [ZWETGRÖPAZ] geliefert: Er hat sich dazu verstiegen zu behaupten, die Untat der Deutschen, das Jahrtausendverbrechen, hätte verhindert werden können, wenn man den Schreihals aus Braunau hätte Leichen ficken lassen.
5. Es ist interessant, daß der Professor für Wirtschaftswissenschaften Muhammad Yunus den Friedensnobelpreis bekommen hat, und nicht den für Wirtschaftswissenschaften. Welcher Art Frieden das werden wird, wo Wettbewerb im Zentrum allen gesellschaftlichen Handelns stehen soll, das bleibt noch abzuwarten.
6. Für die Wirtschaftswissenschaften ist die Entscheidung ominös: Es ist eine Tatsache, daß in diesem Feld tonnenweise schwerwiegende Literatur in einer Vielzahl pseudologischerSpezialkategorien produziert werden, die ebenso viel wert sind, wie die über Jahrtausende entwickelten Logeleien der Astrologie. Aus diesem pseudologischen Abfallshaufen werden, in einem abstrusen Zufallsverfahren, das Methode hat, jedes Jahr Kandidaten ausgewählt, die sich nach der Wahl auch prompt als Erwählte gerieren wie jener unsägliche Tropf, der glaubt durch Abschaffung internationaler Organisationen die Welt zu retten, bloß weil irgend ein fragwürdiges Gremium glaubt, er habe eine interessante Antwort auf die Frage gegeben, warum Betrüger erfolgreich betrügen können.
6. Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaften sind immer im Grenzbereich der Pseudologie beschäftigt, weil sich ihnen die Begriffe verselbständigen.
Das Bewutsein des Arbeiters als Klasse ist Hirngespinst – eine uralte Erfindung, die früher Götter, Dämonen, Geister hießen und die jetzt auf einmal als nicht-schwätzend-staatstragende «objektive» Tatsachen vorhanden sein sollen……
7. «Arbeiterklasse» …«Feministen» …«Kapitalisten» …«neo-liberale Heuschrecken…» das ist nicht mehr und nicht weniger als der Klabautermann, die zwölf-armige Schiwa und die Heilige Jungfrau im Rosenhag… ich frage mich nur, warum die deutschen Bischöfe nicht schön brav bei der Heiligen Jungfrau bleiben, sondern jetzt auch noch den Teufel der «neo-liberale Heuschrecken…» an die Wand malen und in ihre Beschwörungsformeln mit einbeziehen… bloß um dem Oskar ein paar Lämmer abzujagen?
8. Die Wirtschaftswissenschaften weigern sich standhaft Unternehmertum zu analysieren: Den Mut zu finden, mit vollem Einkommensrisiko «gegen den Strom zu schwimmen»… in der total phantastischen Hoffnung ein Bill Gates zu werden. Ja eben: seit wir um diesen Mann wissen, ist er längst Institution geworden und damit kann dann Betriebs- und Volkswirtschaftslehre etwas anfangen… im übrigen braucht man nur hämisch grinsen: Schaut Euch doch das Desaster mit den Ich-AGs an! Sicher: Oekonomen können moral hazard analyses machen, wenn solche Unternehmen mit Steuergeldern gefördert werden... solange das noch namenlose Abenteurer sind existieren sie nicht, so wie sich Bill Gates erst “einen Namen gemacht” hat nachdem er mit einem Stab raffinierter Rechtsanwälte alle hazards, moral & otherwise aus dem Weg geräumt hatte: Hier begegnen wir auch dem Grundproblem der Mathematik: Sie kann nichts analysieren was nicht eindeutig als existent erkannt werden kann.. der Unternehmer ist nichts ohne sein [erfolgreiches] Unternehmen... aber wenn das so wäre dann gäbe es auch keine Unternehmen und keine Gerichte Unglückliche zu belangen