Weltverbesserung

Verbesserungsbedürftigkeit ist kaum anzuzweifeln: Mr JOHN R. BOLTON hat es sich zur Aufgabe gestellt, den Saustall am East River sauber zu machen.  Aber nach allem was man hört ist er ein pea-brained bully der nicht weiß was Not tut und sein Chef [immernoch pea-brained bully bis Januar 2009!] ist ja auch nicht viel mehr:

Wenn sich dort etwas bewegen soll, dann mußte man schon Nägel mit Köpfen machen:

Indien, Israel und Pakistan  bekommen je einen permanenten Sitz mit Vetorecht im Sicherheitsrat und als Gegenleistung verzichten diese drei Länder auf ihre Kern-Waffen.

 

…ich will keine neue-bessere-Weltordnung erfinden ich will viel mehr den Göttern sagen was Sache ist und wie die Verwalter des «besten Wissens und Gewissens» sich selber durch den Prozess der Selbstgleichschaltung immer wieder zu Motivatoren der Täter machen.

Der letzte Mensch, der Narr, der einzig freie Mensch, der sich so dumme fragen Stellt wie: "Was glauben Atheisten?" und "Was wollen die von Paradigmenwechsel reden?"

Solche Expistemologie ist zur Zeit nicht in Mode, man "dekonstuiert" lieber, herausfinden, was der Denker glaubt ohne selbst eingestehen, dass man selber auch glaubt, aber nicht weiss was. Wissenschaft als Glaubenslehre im Angesicht von Wittgenstein's Schweigegebot. Gottsucher Cantor gegen die Jünger der Expediency: Nichts ist schöner als Sieg: Was ist denn Nichts? Erkenntnis des Ich, Getriebenheit des Id, Anpassung des Über-Ich, Welt-Ethik, Moral-Lehre, Macht, Rule of Law, Expediency, Erudition, Nazi, Rückversicherer, Gott, das Erhabene, Wahrheit, schöpferisches Werden

 

Ich werde die Welt nicht verbessern können. So ist es und so wird es bleiben.  Aber so wie es ist, ist bei bestem Willen Leiden nicht zu vermeiden – alle Versuche das aus der Welt zu schaffen pflastern den Weg in den Untergang ...oder in Cantor’s Madness wenn es uns gelänge ein absolut perfektes System von Regeln zu finden.  Vor allem Eines, die verfluchte Unzufriedenheit mit sich selber [die von den Meisten, ganz unbemerkt auf Andere übertragen wird: Alle »moralische Entrüstung«  hat hier ihren Ursprung]. Der Kampf um die Gnade Gottes, wenn man so will, das wird bleiben, auch wenn alle Götter erschlagen sind.  Wer es niemals nötig gehabt hat, um Gottes Gnade zu flehen, der hat einfach nicht ernsthafte Not leiden müssen, solche Leute barmen sich dann meist um die Leiden Andere – und wissen ganz genau, wie denen zu helfen ist. An diesem Punkt wird der modern-aufgeklärt-atheistische Humanismus zur Hybris: Herrschaft der Ahnungslosen.  Das sind die, denen noch nie etwas Böses geschah, die aber fest und unerschütterlich glauben, zu wissen, wie die Welt der Menschen gut und gerecht und friedlich und immer nur glücklich zu gestalten sei.  Solche Leute schreiben dicke Bücher über Welt-Ethik, oder rufen die ziellos-naive Jugend auf, im Zuge des antikapitalistischen Remmi-Demmi-Tourismus, drauf los-zu-schlagen, das Böse aus der Welt zu schaffen.